Ich versuche mein Leben in allen Bereichen zu entschlacken und mich mit den Dingen zu beschäftigen, die ich gerne tue und mir wichtig sind.
Im technischen Bereich bedeutet dies, dass ich immer weniger Zeit mit Backups und dem synchronisieren von Daten auf verschiedenen Medien bzw. zwischen Rechnern verbringen möchte.
Ein Schritt in diese Richtung ist es, dass ich meine Daten (Fotos, Musik etc.) in die Cloud von Amazon S3 auslagere. Eine Garantie der Datensicherheit gibt es zwar nicht, aber aufgrund der redundanten Speicherung etc. habe ich schon ein gutes Gefühl.
Jungle Disk wiederum sorgt dafür, dass ich auf diese Daten wie auf eine lokale Festplatte zugreifen kann - und zwar von beliebig vielen Rechnern aus für zwei Dollar pro Monat (hinzu kommen natürlich die Kosten für den Webspeicher, die etwas kompliziert berechnet werden - Preisübersicht).
Ich bin zur Zeit noch in der Experimentierphase, aber bisher sehr zufrieden. Da die Daten in einem Cache auf der lokalen Festplatte zwischengespeichert werden, hält sich der Traffic auch in Grenzen, wenn die großen Archive einmal übertragen sind. Die Übertragung ist auch so intelligent, dass bei Veränderungen an großen Dateien nur die Veränderungen neu übertragen werden und nicht die ganze Datei.
2009-09-02
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