Mein aktuelles Leseprojekt. Ein respektloser Führer durch die Welt unseres Gehirns. So heißt es auf dem Buch-Cover. Sandra Aamodt und Samuel Wang sind die Autoren.
Zunächst einmal ist mir positiv aufgefallen, dass es sich hier um ein "richtiges" Buch handelt - mit festem Einband und Schutzumschlag. Trifft man ja nur noch selten an.
Interessant: Nach dem Inhaltsverzeichnis geht es nicht mit einer Einleitung los, sondern mit einem Quiz. Bei meinem Ergebnis (lediglich 6 von 19 Fragen richtig beantwortet) sollte ich das Buch wohl lesen.
Die ersten beiden Kapitel habe ich jetzt durch. Ist wie auch schon Precht eher ein Buch zum langsam lesen.
Das erste Kapitel war aufschlussreich und verunsichernd zugleich: Unser Gehirn teilt uns selten die ganze Wahrheit mit, sondern zeigt uns die Realität so, wie es meint, dass es richtig wäre. Zum Glück ist es meistens genau das, was wir wissen müssen...
Im zweiten Kapitel ging es dann darum, wie Fälle von Gedächtnisverlust im Film dargestellt werden und ob dies realistisch ist. Fand ich jetzt nicht so spannend. Es ist wohl so, dass es durch den berühmten Schlag auf den Kopf (Unfall etc.) durchaus möglich ist, dass Gedächtnis zu "verlieren", aber eher unwahrscheinlich, diesen Zustand durch den meist zu Ende des Films erfolgenden zweiten Schlag wieder rückgängig zu machen.
Dazwischen erfolgen immer wieder Einschübe über bestimmte Vorurteile zum Thema Gehirn, die schon im anfänglichen Test Thema waren und die nun erläutert und aufgeklärt werden. Das ist recht interessant, steht aber mitunter in keinem Bezug zum sonst gerade behandelten Text.
Gleich geht es bei mir weiter mit Kapitel 3, dem "Denkenden Fleisch". Neuronen und Synapsen sollen behandelt werden - das könnte spannend werden.
2009-09-06
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