2009-09-23

Ich bin kein Café-Webworker

Heute hatte ich zwischen zwei Terminen eine Stunde Luft und wollte diese nutzen, um in einem Café zu arbeiten. Habe ich auch gemacht und es war okay so. Aber nur um zu arbeiten raus in ein Café zu gehen, wie es viele Webworker machen und als besondere Freiheit sehen, dass kann ich mir nicht vorstellen. Für mich ist es Mittel zum Zweck.

Zunächst habe ich schon eine Weile gebraucht, um überhaupt eine Lokalität zu finden, die mir geeignet (einigermaßen hell, nicht zu laut, etc. erschien). Und auch dann empfand ich die Ablenkung durch Musik, Kellner, Umgebungsgeräusche und Gespräche doch als recht hoch.

Tisch und Stuhl waren auch nicht recht ergonomisch ;-) und mein Arbeitsplatz ist zu Hause doch auch komfortabler als das Notebook. Sehr zufrieden war ich hingegen mit der Internet-Verbindung. Mitten in Köln war die UMTS-Verbindung fast so flüssig wie mein DSL-Zugang zu Hause (zum normalen Surfen, große Downloads habe ich nicht gemacht).

Es bleibt für mich also dabei: Wo nötig, werde ich diese Möglichkeit nutzen, aber bewusst die Gelegenheiten suchen werde ich nicht.

2009-09-21

Zeiterfassung mit mite

Schon lange möchte ich mir einen Überblick verschaffen, wie viel Zeit pro Tag ich wirklich intensiv an Aufgaben arbeite und wie sich diese verteilen. Meine bisherigen manuellen Versuche habe ich aber meist schnell wieder eingestellt.

Heute bin ich über einen Blog-Beitrag bei imgriff.com auf das Online-Tool mite aufmerksam geworden.

Obwohl es simpel ist, bietet es für meine Bedürfnisse mit der Verwaltung mehrerer Kunden und Mitarbeiter etc. fast schon zu viel, aber dass dieser Overhead vorhanden ist, fällt bei der Benutzung nicht weiter auf.

Das Tool ist schnell und sehr einfach in der Bedienung. Und ich brauche kein Desktop-Programm, die Webseite muss auch nicht ständig offen bleiben, sondern nur für den Start und das Ende der Zeiterfassung. Diese erfolgt über Stoppuhr oder manuelle Eingabe, zum Beispiel nach Offline-Aktivitäten.

Die Auswertung ist simpel, hält aber die für mich wichtigen Infos (Arbeitszeit gesamt pro Tag sowie Verteilung auf die verschiedenen Aufgaben, die hier als "Leistungen" bezeichnet werden).

Die ersten 30 Tage sind kostenlos, danach fallen 5 Euro pro Monat an. Ich kann mir gut vorstellen, diesen Betrag zu investieren.

2009-09-06

Welcomt to your brain

Mein aktuelles Leseprojekt. Ein respektloser Führer durch die Welt unseres Gehirns. So heißt es auf dem Buch-Cover. Sandra Aamodt und Samuel Wang sind die Autoren.

Zunächst einmal ist mir positiv aufgefallen, dass es sich hier um ein "richtiges" Buch handelt - mit festem Einband und Schutzumschlag. Trifft man ja nur noch selten an.

Interessant: Nach dem Inhaltsverzeichnis geht es nicht mit einer Einleitung los, sondern mit einem Quiz. Bei meinem Ergebnis (lediglich 6 von 19 Fragen richtig beantwortet) sollte ich das Buch wohl lesen.

Die ersten beiden Kapitel habe ich jetzt durch. Ist wie auch schon Precht eher ein Buch zum langsam lesen.

Das erste Kapitel war aufschlussreich und verunsichernd zugleich: Unser Gehirn teilt uns selten die ganze Wahrheit mit, sondern zeigt uns die Realität so, wie es meint, dass es richtig wäre. Zum Glück ist es meistens genau das, was wir wissen müssen...

Im zweiten Kapitel ging es dann darum, wie Fälle von Gedächtnisverlust im Film dargestellt werden und ob dies realistisch ist. Fand ich jetzt nicht so spannend. Es ist wohl so, dass es durch den berühmten Schlag auf den Kopf (Unfall etc.) durchaus möglich ist, dass Gedächtnis zu "verlieren", aber eher unwahrscheinlich, diesen Zustand durch den meist zu Ende des Films erfolgenden zweiten Schlag wieder rückgängig zu machen.

Dazwischen erfolgen immer wieder Einschübe über bestimmte Vorurteile zum Thema Gehirn, die schon im anfänglichen Test Thema waren und die nun erläutert und aufgeklärt werden. Das ist recht interessant, steht aber mitunter in keinem Bezug zum sonst gerade behandelten Text.

Gleich geht es bei mir weiter mit Kapitel 3, dem "Denkenden Fleisch". Neuronen und Synapsen sollen behandelt werden - das könnte spannend werden.

2009-09-04

Lesestoff

Eigentlich wollte ich mir mal wieder "ein" Buch zu legen, da ich meist abends im Bett noch ein wenig Zeit zum lesen habe und entsprechend schon eine Weile für ein Buch benötige.

Das Ergebnis:



Nun die große Entscheidung, in welcher Reihenfolge ich vorgehen soll. Am liebsten ja alles gleichzeitig, aber das scheint wenig sinnvoll.

Okay, also ich werde wohl mit "Welcome to your brain" beginnen. Im Buch von Precht (Wer bin ich und wenn ja, wie viele) fand ich die Aspekte schon sehr faszinierend, die das Gehirn betreffen. Das möchte ich gerne vertiefen.

Buch zwei werden dann wohl die Online-Communitys werden. Ich hoffe, doch noch manche Impulse für Fernstudium-Infos.de mit zu nehmen.

Und zum Abschluss dann "Glück kommt selten allein" von Hirschhausen.

Ich werde berichten...

Krypteria - I Can't Breathe

... entdeckt durch einen Twitter-Tipp:

2009-09-02

Jungle Disk und Amazon S3

Ich versuche mein Leben in allen Bereichen zu entschlacken und mich mit den Dingen zu beschäftigen, die ich gerne tue und mir wichtig sind.

Im technischen Bereich bedeutet dies, dass ich immer weniger Zeit mit Backups und dem synchronisieren von Daten auf verschiedenen Medien bzw. zwischen Rechnern verbringen möchte.

Ein Schritt in diese Richtung ist es, dass ich meine Daten (Fotos, Musik etc.) in die Cloud von Amazon S3 auslagere. Eine Garantie der Datensicherheit gibt es zwar nicht, aber aufgrund der redundanten Speicherung etc. habe ich schon ein gutes Gefühl.

Jungle Disk wiederum sorgt dafür, dass ich auf diese Daten wie auf eine lokale Festplatte zugreifen kann - und zwar von beliebig vielen Rechnern aus für zwei Dollar pro Monat (hinzu kommen natürlich die Kosten für den Webspeicher, die etwas kompliziert berechnet werden - Preisübersicht).

Ich bin zur Zeit noch in der Experimentierphase, aber bisher sehr zufrieden. Da die Daten in einem Cache auf der lokalen Festplatte zwischengespeichert werden, hält sich der Traffic auch in Grenzen, wenn die großen Archive einmal übertragen sind. Die Übertragung ist auch so intelligent, dass bei Veränderungen an großen Dateien nur die Veränderungen neu übertragen werden und nicht die ganze Datei.