Die letzten Wochen habe ich mir auf YouTube die Doku 24 Stunden Berlin angeschaut - die tatsächlich 24 Stunden lang ist.
Hat mir sehr gut gefallen, weil sie einen sehr großen Ausschnitt aus dem Leben und der Gesellschaft zeigt: Geburt, Tod - und ganz viel Leben. Reiche und arme Menschen, Prominenten und Normalos, Gesunde und Kranke.
Kann ich sehr empfehlen.
Hier mal den ersten Teil zum Einstieg - dann bei Interesse einfach weiter "durchhangeln":
2009-12-30
2009-12-29
Meine Lebensphilosophie
Das vergangene Jahr habe ich unter anderem sehr intensiv dazu genutzt, um mir darüber klar zu werden, wonach ich mein Leben ausrichten möchte. Mittlerweile bin ich zu einem Ergebnis gekommen, das ich in meiner persönlichen "Lebensphilosophie" formuliert habe. Mag sein, dass ich diese irgendwann wieder einmal anpassen muss, aber zur Zeit ist sie für mich aktuell und ich versuche, mich daran auszurichten.
Hinsichtlich meiner digitalen Identität war für mich die nächste Überlegung, ob ich das Ergebnis meiner Gedanken veröffentlichen möchte. Ich stehe dazu. Daher erfahrt Ihr hier heute das Extrakt. Was dies im Einzelnen für mich bedeutet und welche Veränderungen sich daraus ergeben wäre mir zumindest zum Teil zu intim, aber diese grundlegende Ausrichtung teile ich gerne mit.
“Live simply. Be present. Be compassionate. Exercise & eat good food. Singletask. Go slowly. Breathe.“ (abgewandelt nach Leo Babauta)
Der Sinn meines Lebens ist das Leben!
Ich möchte aktiv, bewusst und Nutzen bringend leben.
Sinn schaffend ist für mich:
- Zufrieden und ausgeglichen sein, positiv denken, gelassen sein
- Soweit möglich nur Dinge tun, die ich gerne mache
- Körperlich und geistig aktiv sein
- Für meine Kinder da sein
- Anderen Menschen positive Eindrücke verschaffen
- Einen Nutzen für die Gesellschaft stiften
Hinsichtlich meiner digitalen Identität war für mich die nächste Überlegung, ob ich das Ergebnis meiner Gedanken veröffentlichen möchte. Ich stehe dazu. Daher erfahrt Ihr hier heute das Extrakt. Was dies im Einzelnen für mich bedeutet und welche Veränderungen sich daraus ergeben wäre mir zumindest zum Teil zu intim, aber diese grundlegende Ausrichtung teile ich gerne mit.
“Live simply. Be present. Be compassionate. Exercise & eat good food. Singletask. Go slowly. Breathe.“ (abgewandelt nach Leo Babauta)
Der Sinn meines Lebens ist das Leben!
Ich möchte aktiv, bewusst und Nutzen bringend leben.
Sinn schaffend ist für mich:
- Zufrieden und ausgeglichen sein, positiv denken, gelassen sein
- Soweit möglich nur Dinge tun, die ich gerne mache
- Körperlich und geistig aktiv sein
- Für meine Kinder da sein
- Anderen Menschen positive Eindrücke verschaffen
- Einen Nutzen für die Gesellschaft stiften
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Leben,
lebensphilosophie,
Philosophie
2009-12-02
01.12.2009: Night of the Proms - Oberhausen
Gestern war ich in Oberhausen in der Arena zur Night of the Proms. Hier in Köln hat es leider terminlich nicht geklappt - also auswärts. Schon seit vielen Jahren habe ich mit dem Gedanken gespielt, diese Veranstaltung einmal zu besuchen. Aber die doch recht hohen Eintrittspreise haben mich jedes Mal abgeschreckt.
Aus einer Frust-Aktion heraus habe ich mir dann dieses Jahr doch eine Karte gekauft und kann gleich sagen: Sie war ihr Geld wert. Die Veranstaltung ging netto knapp drei Stunden und es gab weit über 100 Mitwirkende auf der Bühne: Großes Orchester, Chor, Band - und natürlich die Stars, allen vorweg in diesem Jahr da Comeback von Roxette. Beeindruckend. Aber auch John Miles mit seinem “Music was my first love” mit Orchester-Begleitung live zu erleben war schon ein Erlebnis. Von den Katona Twins hatte ich vorher noch nie was gehört - aber irre was die mit ihren (klassischen) Gitarren so an Stimmung erzeugen konnten. Auch Christina Stürmer hat mir gefallen. Aber auch die klassischen Stücke dazwischen passten hervorragend (vielleicht sollte ich doch mal einen Philarmonie-Besuch andenken - klassische Musik, die nicht über den Verstärker der Sound-Anlage kommt, würde mir vermutlich noch etwas besser gefallen). Cool fand ich den Walzer zwischendurch, zu dem die Besucher tanzen sollten und mit einer Rose belohnt wurden.
Was mir nebenbei so aufgefallen ist:
Das gemischte Publikum - nur die ganz jungen fehlten. Ansonsten von circa 30 bis Senioren-Alter. Und auch die Älteren konnten durchaus Stimmung machen. Auch die Kleidung war sehr gemischt - wobei Personen in Abendkleidung dann doch eher heraus stachen.
Was mir nicht nur hier, sondern bei allen Konzerten der letzten Zeit aufgefallen ist und was ich nicht verstehen kann: Manche Besucher verbringen mehr Zeit damit, ihre Kameras auf die Bühne zu richten, als ihre Augen. Verstehe ich nicht - setzen die sich dann hinterher an den PC/TV und erleben dann erst richtig das Konzert? Keine Frage, Erinnerungsfotos "ich bin dabei gewesen" sind eine schicke Sache. Aber ansonsten lebe ich dann doch lieber in der Gegenwart.
Ich verstehe nicht, wie manche Besucher so missmutig in so ein Event starten und gleich damit beginnen, sich über die Wahl des Sitzplatzes aufzuregen etc. Vielleicht geht es uns hier doch zu gut...
Noch ein Wort zur Arena in Oberhausen: Chaos und Überfüllung in der Pause, im Parkhaus und Rückstau bis zur Autobahn. Das wundert mich dann doch, dass man das bei so einem noch recht neuen und auf der grünen Wiese entstandenen Veranstaltungszentrum nicht besser geplant hat.
Ansonsten ist das CentrO in Oberhausen immer wieder beeindruckt. Ich habe schon viele Einkaufszentren gesehen, aber an dieses kommt keines heran.
Aus einer Frust-Aktion heraus habe ich mir dann dieses Jahr doch eine Karte gekauft und kann gleich sagen: Sie war ihr Geld wert. Die Veranstaltung ging netto knapp drei Stunden und es gab weit über 100 Mitwirkende auf der Bühne: Großes Orchester, Chor, Band - und natürlich die Stars, allen vorweg in diesem Jahr da Comeback von Roxette. Beeindruckend. Aber auch John Miles mit seinem “Music was my first love” mit Orchester-Begleitung live zu erleben war schon ein Erlebnis. Von den Katona Twins hatte ich vorher noch nie was gehört - aber irre was die mit ihren (klassischen) Gitarren so an Stimmung erzeugen konnten. Auch Christina Stürmer hat mir gefallen. Aber auch die klassischen Stücke dazwischen passten hervorragend (vielleicht sollte ich doch mal einen Philarmonie-Besuch andenken - klassische Musik, die nicht über den Verstärker der Sound-Anlage kommt, würde mir vermutlich noch etwas besser gefallen). Cool fand ich den Walzer zwischendurch, zu dem die Besucher tanzen sollten und mit einer Rose belohnt wurden.
Was mir nebenbei so aufgefallen ist:
Das gemischte Publikum - nur die ganz jungen fehlten. Ansonsten von circa 30 bis Senioren-Alter. Und auch die Älteren konnten durchaus Stimmung machen. Auch die Kleidung war sehr gemischt - wobei Personen in Abendkleidung dann doch eher heraus stachen.
Was mir nicht nur hier, sondern bei allen Konzerten der letzten Zeit aufgefallen ist und was ich nicht verstehen kann: Manche Besucher verbringen mehr Zeit damit, ihre Kameras auf die Bühne zu richten, als ihre Augen. Verstehe ich nicht - setzen die sich dann hinterher an den PC/TV und erleben dann erst richtig das Konzert? Keine Frage, Erinnerungsfotos "ich bin dabei gewesen" sind eine schicke Sache. Aber ansonsten lebe ich dann doch lieber in der Gegenwart.
Ich verstehe nicht, wie manche Besucher so missmutig in so ein Event starten und gleich damit beginnen, sich über die Wahl des Sitzplatzes aufzuregen etc. Vielleicht geht es uns hier doch zu gut...
Noch ein Wort zur Arena in Oberhausen: Chaos und Überfüllung in der Pause, im Parkhaus und Rückstau bis zur Autobahn. Das wundert mich dann doch, dass man das bei so einem noch recht neuen und auf der grünen Wiese entstandenen Veranstaltungszentrum nicht besser geplant hat.
Ansonsten ist das CentrO in Oberhausen immer wieder beeindruckt. Ich habe schon viele Einkaufszentren gesehen, aber an dieses kommt keines heran.
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