Mittwoch, 14. November 2012

Kollaborative Arbeit an Texten mit Google Docs / Drive

Ich bin ja ein bekennender Google-Fan und nutze viele der angebotenen Produkte, unter anderem auch Google Docs, das mittlerweile in Google Drive integriert ist.

Zum Einen erstelle ich damit viele private Dokumente für mich, zum Anderen finde ich aber auch die Möglichkeiten spannend, gemeinsam mit anderen an einen Dokument zu arbeiten. Erstmals ist diese Möglichkeit für den Ratgeber "100 Fragen und Antworten zum Fernstudium - richtig begleitet zum Erfolg" zum Einsatz gekommen, den ich zusammen mit Anne Oppermann geschrieben habe.

Damals haben wir allerdings nicht die eigentlichen Texte über Google Docs erstellt, aber vorab die Sammlung der Fragen. In diese Sammlung sind nicht nur Ideen von Anne Oppermann und mir eingeflossen, sondern auch Vorschläge aus der Community von Fernstudium-Infos.de. Wir haben damals nicht synchron an dem Dokument gearbeitet, aber es war doch schön zu sehen, wie es immer weiter gewachsen ist.

In diesem Jahr sind wir bei der Zusammenarbeit noch einen Schritt weiter gegangen. Wir wurden gebeten, für die Zeitschrift Audimax einen Gastbeitrag zum Thema Fernstudium zu schreiben (das Ergebnis kann man sich hier ansehen). Dieses Mal haben wir und entschlossen auszuprobieren, auch zeitgleich an einem Beitrag zu schreiben. Und wenn wir dann gleichzeitig online waren war es schon faszinierend zu beobachten, wie von "Geisterhand" der Text erweitert wurde. Außerdem haben wir uns über die Kommentarfunktion abgestimmt.

Sehr angenehm war dabei, dass wir immer auf die aktuelle Textversion zugreifen konnten und nicht 100x ein Dokument per Mail hin und her schicken mussten, von dem dann evtl. auch noch mehrere Versionen gleichzeitig existierten, da wir parallel geschrieben haben.

Insgesamt eine sehr gut Möglichkeit, gemeinsam an Texten zu arbeiten, die sicherlich auch künftig bei mir weiter zum Einsatz kommen wird.

Zum kollaborativen Schreiben gibt es auch einen Artikel in der Wikipedia. Unter anderem habe ich dort auch erfahren, dass es nicht nur möglich ist, gemeinsam an Texten zu arbeiten, sondern auch zum Beispiel an MindMaps oder Computerprogrammen.

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