Freitag, 9. November 2012

Minimalismus - Gläser

In einem vorangegangenen Beitrag habe ich ja bereits erläutert, was Minimalismus für mich bedeutet. Ich denke, es könnte interessant sein, was dies ganz konkret in meinem Alltag bedeutet und ich werde versuchen, dafür künftig hier im Blog einige Beispiele zu geben. Da ich dieses Konzept schon seit einiger Zeit verfolge, sind mir viele Vereinfachungen selbst schon gar nicht mehr bewusst und fallen mir nur noch dann auf, wenn ich sehe, wie es anderswo ist.

Aktuell habe ich aber ein Projekt zum Abschluss gebracht, das als Beispiel ganz gut geeignet ist.

Vor noch gar nicht so langer Zeit hatte ich eine große Anzahl an Gläsern, die fast einen halben Schrank an Platz eingenommen haben: Wassergläser, Likörgläser, Sektgläser, Weißweingläser, Rotweingläser, Biergläser und Weizen-Gläser.

Die Likörgläser habe ich zuerst aussortiert, weil es sich dabei eh nur um eine Sammlung von Einzelstücken gehandelt hat.

Danach habe ich mir überlegt, wie oft die Gläser zum Einsatz kommen und ob wirklich für jede Getränkeart Gläser vorgehalten werden müssen.

Ich trinke zu Hause fast nur Wasser. Und möchte ich dann doch mal ein Bier, einen Wein oder einen Likör trinken (kommt selten vor, da ich diese Getränke gar nicht vorhalte), könnte ich dafür auch das Wasserglas nutzen.

So habe ich mich dann nach und nach von den Gläsern getrennt und übrig geblieben sind nun fünf Wassergläser statt der vorherigen rund 25 Gläser.

Und wieder ist Platz gewonnen und Reinigungsaufwand für Schrankplatz und vollgestaubte, da selten benutzte, Gläser entfallen.

Ähnlich bin ich auch schon in vielen anderen Bereichen vorgegangen.

Und sollte ich mich irgendwann zum Beispiel entscheiden, Wein trinken zu einem Hobby zu machen, würde ich mir dann halt gezielt einige Weingläser neu kaufen und hätte es dennoch nicht bereut, zuvor lange Zeit von der Vereinfachung profitiert zu haben, statt Gegenstände vorzuhalten, die kaum zum Einsatz kommen.

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