Donnerstag, 1. August 2013

ich.kurs 13 - Einheit 6: Kreativität

Heute beschäftige ich mich mit der letzten Lektion im ich.kurs 13 - dieses Mal geht es um die Kreativität und zwar nicht mit dem Ziel, künstlerisch tätig zu werden, sondern um damit Probleme kreativ zu lösen und neue Wege auszuprobieren.

Es wird zunächst darauf eingegangen, was Kreativität ist. Viel interessanter fand ich aber die Darstellung, dass Kreativität eine Haltung ist und keine Eigenschaft und jeder Mensch einen kreativen Anteil hat, den er in sich erwecken kann - nur wenn er sich selbst einredet, dass er eben kein kreativer Mensch sei, wird es schwierig.

Gefallen hat mir auch diese Aussage:
Wer kreativ bleibt, hat nicht weniger Probleme, aber mehr Lösungen!

Zur Kreativität gehören vier Zutaten:
1. Einstimmung: Informationen sammeln, günstige Rahmenbedingungen schaffen
2. Inkubation: Die Idee reifen lassen, dies geschieht oft eher unbewusst
3. Geistesblitz: Das kreative Ergebnis entsteht dann oft eher unerwartet
4. Bewertung: Sachliche Überprüfung, ob die Idee verwertbar ist

Es wird dann auf einige Möglichkeiten eingegangen, wie Kreativität erzeugt werden kann. Dies kann zum Beispiel durch Konflikte ermöglicht werden. Dabei kann man diese Konflikte auch bewusst herbeiführen, in dem man versucht Dinge zusammen zu bringen, die eigentlich nicht zusammen zu gehören scheinen.

Beim divergenten Denken geht es vor allem darum, dass lineare, strukturierte Denken aufzugeben und ohne Einschränkungen an ein Problem heran zu gehen, als wäre alles möglich. Es werden verschiedene Positionen und Rahmenbedingungen angenommen u.s.w.

Die Methode der sechs Denke-Hüte richtet sich an eine Gruppe von sechs Personen, in der jeder eine andere Rolle einnimmt. Sicherlich kann man auch versuchen, sich selbst nacheinander in diese Rollen zu versetzen:
- Weiß: analytisch/objektiv
- Rot: Gefühle - emotionale Sicht
- Schwarz: Risiko, Probleme, Ängste
- Gelb: Vision - think big
- Grün: Kreativität - freie Assoziationen
- Blau: strukturieren

Eine weiterer Vorschlag ist es, sich von funktionalen Fixierungen zu lösen, also etwas anders zu machen oder zu sehen, als es eigentlich üblich ist oder naheliegend.

Wenn es um Kreativitätstechniken geht, darf natürlich auch ein Hinweis auf Mindmaps nicht fehlen.

Gut gefallen hat mir die Disney Strategie. Dabei geht es darum, drei Persönlichkeitsanteile kennen zu lernen und für sich zu nutzen:
1. Den Träumer, bei dem alles möglich ist
2. Der konstruktive Kritiker, der überlegt, was realistisch ist
3. Der Planer, der sich um die Umsetzung kümmert
> Wenn die drei miteinander arbeiten und nicht gegeneinander, kann viel erreicht werden
Es gibt auch eine genaue Anleitung, wie dieses Konzept umgesetzt werden kann.

Ausprobieren werde ich das Konzept der Wunderfrage. Hierbei stellt man sich vor, dass ein Problem oder eine unerwünschte Verhaltensweise über Nacht wie bei einem Wunder verschwinden würde. Dadurch, dass das Gehirn dieses Gefühl dann erlebt hat wird es leichter, tatsächlich dieses Wunder zu erleben.

Weiter werden drei Möglichkeiten vorgestellt, um den kreativen Teil in sich zu entdecken:
1. Etwas Kreatives tun, zum Beispiel ein Bild malen
2. An eine kreative Situation der Vergangenheit denken
3. Die Rolle einer Person spielen, die kreativ ist

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen