Freitag, 4. Oktober 2013

Minimalismus: Telefon

Minimalismus sehe ich nicht als Selbstzweck, sondern vor allem als Weg zur Vereinfachung, um mehr Zeit für die wesentlichen Dinge im Leben zu haben. So ist es auch bei meinem Umgang mit dem Telefon.

Früher hatte ich ein Festnetztelefon an einer Telefonanlage, in dem ich eine Rufnummern-List gepflegt habe. Und ich hatte ein Handy, ebenfalls mit einer Liste von Telefon-Kontakten. Hinzu kam ein Adressverzeichnis, unter anderem auch mit Telefonnummern, am PC. Die Daten waren nie synchron und bei einem Gerätewechsel ging die Eingabe der Daten von vorne los. Außerdem stand das Festnetz-Telefon mit auf dem Schreibtisch und nahm Platz weg, das Handy lag daneben und häufig klingelte das Handy, wenn ich gerade am Festnetz-Telefon war - oder umgekehrt. Das empfand ich sowohl für mich als auch für den Gesprächspartner unangenehm. Genauso wie es mich stört, wenn ich irgendwo anrufe und mein Gesprächspartner "mal eben" zwischendurch ans Handy gehen muss.

Also habe ich nach einer Lösung zur Vereinfachung gesucht.

Heute nutze ich meinen Festnetz-Anschluss nur noch als Zugang zum Internet und kann auf alle anderen Geräte wie Splitter, NTBA und Telefonanlage sowie Festnetztelefon verzichten.

Telefoniert wird nur noch vom Handy aus, für das ich eine Festnetz-Nummer habe, so dass Anrufer mich auch zum Festnetz-Tarif erreichen können. Außerdem nutze ich eine zentrale Verwaltung meiner Kontaktdaten über Google Mail, so dass ich für Mails, Anrufe und sonstige Aktivitäten stets auf die gleichen, aktuellen Daten zugreifen kann. Und dies sowohl zu Hause als auch unterwegs, am PC wie am Smartphone oder Notebook. Und wenn ein neues Gerät hinzu kommt, stehen mir auch gleich die Kontaktdaten zur Verfügung.

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