Montag, 7. Juli 2014

Minima Muse - der Minimalismus-Mitmach-Blog von Dörte Giebel

Wer meinen Blog verfolgt weiß, dass ich mich schon seit Jahren mit Reduzierung und Minimalismus beschäftige. Ich finde es immer interessant, wie andere darüber denken und dies Leben und da passt das neue Projekt von Dörte Giebel, verbunden mit ihrem Blog Minima Muse sehr gut zu.

Gestartet ist der Blog am 20. Juni. Bisher habe ich ihn nur am Rande verfolgt und ihn mir nun einmal genauer angeschaut. Im Vorwort geht Dörte darauf ein, was der Blog für sie sein soll - Zettelkasten, Tagebuch, soziale Kontrolle und Vernetzung. Dabei soll auch der Blog selbst eine Community sein, wofür sie verschiedene Projekte geplant und zum Teil auch schon durchgeführt hat. Dazu gehören zum Beispiel regelmäßige Gastbeiträge von Menschen, die sich ebenfalls mit dem Thema Minimalismus beschäftigen.

Spannend finde ich zum Beispiel den Gastbeitrag zum Thema Minimalismus und Geschenke. Ich habe dazu eine etwas andere Einstellung und bin in einem Kommentar ausführlich darauf eingegangen.

Die erste offene Mitmachaktion war dann eine Mini-Umfrage zur Motivation, Minimalist zu sein. Sie endet heute und auf die Ergebnisse bin ich gespannt. Mir fiel es schwer, mich auf eine Antwort festzulegen. Update 8.7.2014: Die Ergebnisse der Umfrage sind nun online - die meisten der Teilnehmer möchten durch Minimalismus mehr Zeit für Wichtigers gewinnen. Geht mir auch so, obwohl bisher die Herstellung dieses minimalistischen Zustands noch viel Zeit erfordert, zum Beispiel um Dinge bei ebay einzustellen, auszusortieren etc.

Aktuell läuft eine Blogparade zum Thema Unnütz & Unbezahlbar - es geht darum, über einen Gegenstand zu bloggen, der eigentlich unnütz erscheint, einem aber aufgrund der damit verbundenen Erinnerungen, Gefühle etc. dennoch sehr wichtig und eben auch unersetzbar erscheint. Ich glaube nicht, dass es solche Gegenstände bei mir gibt. Die wirklich wichtigen Momente trage ich jederzeit abrufbar in mir und alles, für das ich ein Bild oder einen Gegenstand benötige, um mich daran erinnern zu können kann eigentlich so wichtig gar nicht sein. Aktuell bin ich sogar dabei, eine Kiste mit Erinnerungen aufzulösen. Ich gehe dabei schrittweise und behutsam vor, einiges wird zumindest in digitaler Form (Scan, Foto) archiviert, aber vermisst habe ich bisher noch nichts davon.

So, nun bin ich froh, dass ich mir endlich die Zeit genommen habe, um alle bisher erschienenen Beiträge in Ruhe zu lesen und mir meine Gedanken dazu zu machen und einige auch zu kommentieren. Ich bin gespannt, wie es mit dem Blog weiter geht und werde sicherlich auch hier immer wieder mal etwas daraus aufgreifen, unter anderem möchte ich mir noch die bei Dörte verlinkten anderen Minimalismus-Blogs genauer ansehen - aber nicht mehr heute.