Montag, 10. November 2014

10.11.2014: Withings - Loslassen - Antibiotika - Digitalisierung

390 Euro für eine Schrittzähler-Uhr? Seit Anfang des Jahres nutze ich den Schrittzähler von Withings und bin damit sehr zufrieden - unter anderem weil er nicht auffällig als Armband getragen werden muss wie viele andere Modelle, sondern meist bei mir in der Hosentasche steckt und dort zuverlässig seinen Dienst versieht. In Caschys Blog ist jetzt zu lesen, dass die von Withings angekündigte Fitness-Tracking-Uhr Withings Activité Ende November erscheint - zum Preis von 390 Euro! Ich bin ja froh, dass ich seit langer Zeit auf eine Armbanduhr verzichte. Von daher kann mich das zugegebenermaßen schicke (wenngleich mir schon "zu" schicke) Design nicht locken. Unabhängig davon finde ich den Preis von 390 Euro aber auch echt heftig. Für den Schrittzähler habe ich seinerzeit knapp 100 Euro bezahlt. Das habe ich schon reiflich überlegt, fand es dann aber doch gerechtfertigt und ich merke, dass ich dadurch wirklich mehr unterwegs bin. Den Preis für die Uhr finde ich hingegen sehr hoch. Aber lockt mich wie gesagt eh nicht.

Achtsamkeit und Loslassen: Ein Gastbeitrag von Gabi Raeggel im Blog Minima Muse bringt Minimalismus und Achtsamkeit/MBSR zusammen. Zwei Konzepte, die mir auch beide wichtig sind und die wohl auch eng miteinander in Verbindung stehen. Beim Minimalismus geht es ja auch erstmal darum zu erkennen, was einem denn eigentlich zu viel ist und/oder nicht benötigt wird.

Antibiotika-Konsum stoppen: Ein TED-Talk zum Thema "The coming crisis in antibiotics". Ich habe mir den Vortrag nicht angehört. Die Text-Zusammenfassung bestätigt meinen Eindruck, dass hier eine Zeitbombe lauert und jeder für sich schauen sollte, nur dann Anbibiotika einzunehmen, wenn diese wirklich nötig sind - und dann auch konsequent so lange, dass diese ihre Wirkung erfüllen können und nicht nur bis zur ersten Besserung der Symptome.

Digitale Preisschilder: In der ZEIT ONLINE wir die Einführung digitaler Preisschilder in Supermärkten vorgestellt und dass dies dazu führen könnte, dass ein Produkt beim Eintritt in den Supermarkt einen anderen Preis haben könnte als ein paar Minuten später. Ich fand die Hintergründe ganz interessant, zum Beispiel dass im Grunde jedes Etikett ein Mini-Rechner ist, der mit WLAN ausgestattet ist und zum Beispiel meldet, wenn es Probleme mit dem Empfang oder der Batterie gibt.

Hinweis: Die meisten systematischen Neuigkeiten erfahre ich über meinen RSS-Feedreader feedly. Dieser Beitrag in meinem Blog und ggf. folgende sind ein Versuch für mich zu dokumentieren, was davon eigentlich substanzielle Beiträge sind, was mich an einem Tag beschäftigt hat und was vielleicht auch für andere interessante Lese- oder Diskussionsanregungen sein könnten.