Samstag, 2. Mai 2015

Konzentration auf das Wesentliche statt Minimalismus

Vor einiger Zeit bin ich dank eines Hinweises auf den Video-Podcast "The Disciplined Pursuit of Less - Michael Hyatt Podcast" aufmerksam geworden, in dem Greg McKeown interviewt wird.



Zwei Punkte habe ich für mich dabei heraus gezogen:

1. essentialism, not minimalism
Es geht (mir) nicht darum, so wenig wie nur eben möglich zu besitzen oder auch zu tun, sondern mich auf das Wesentliche, mir wirklich wichtige, also essentielle, zu konzentrieren, sowohl was Besitz angeht als auch was andere Bereiche betrifft. Also darauf zu achten nur die Sachen zu besitzen, die ich wirklich regelmäßig benutze und Anschaffungen genau zu überlegen, ob ich diese auch wirklich benötige und besser einmal etwas Hochwertiges und Haltbares als dreimal einen billigen Wegwerfartikel zu kaufen. Natürlich hat das auch zur Folge, dass ich weniger Sachen besitze als manch anderer. Es geht mir aber nicht darum, mich mit anderen in einen Wettstreit zu begeben und zu zählen, wie viele Dinge ich besitze. Vielmehr möchte ich bei jedem Teil, dass ich mir in meiner Wohnung und auch in meinem Keller anschaue sagen können: "Ja, das benötige und benutze ich". Und auch das ist schon reichlich zu tun und für mich noch ein längerer Weg.

2. Alle 90 Tage eine Auszeit nehmen
Bisher ist es mir ein einziges Mal gelungen, bewusst einen Tag der Besinnung einzulegen - obwohl mir dieser Tag sehr gut getan habe und ich in zwei Lebensbereichen sehr gute Entscheidungen getroffen habe ich es trotz einiger Anläufe nicht geschafft, mir erneut so eine Auszeit zu nehmen. Ist aber in Arbeit ;-) und das Video war eine gute Erinnerung dazu.

Es wird empfohlen sich an diesen Tagen mit einem Rückblick, einem Fazit und einem Ausblick zu beschäftigen und der Tipp gegeben: "be a strategist of your life". Mir würde es dabe auch darum gehen mir bewusst Zeit zu nehmen, um zu reflektieren und zu entscheiden. So soll auch "internal clarity and courage" erreicht werden.