Sonntag, 21. Juni 2015

Michael Möller bloggt zum Thema Authentizität

Kürzlich habe ich hier das Buch "Eigentlich bin ich ganz anders: Der Weg zur authentischen Persönlichkeit" vorgestellt.

Von Michael Möller habe ich danach diesen Tweet erhalten:
Heute habe ich mir die Artikelserie zum Thema Authentizität durchgelesen und mich damit beschäftigt, die aus vier Teilen besteht:

1. Bin ich echt? Darüber, authentisch zu sein
Es geht darum, dass zum authentisch sein nicht nur die Stärken, sondern auch die Schwächen gehören. Es geht um Verletzbarkeit, um Rollen und um die Frage, ob diejenigen, die sich selbst als besonders "echt" ansehen, dies auch tatsächlich sind.

2. Was bedeutet es, “echt” zu sein?
In diesem zweiten Beitrag werden dann ein paar Kriterien genannt, welche Authentizität ausmachen:
- sich anzunehmen und zu zeigen wie man ist
- zu seinen Werten und Ansichten zu stehen und für diese einzutreten
- Meinungen zu einem Thema äußern, auch wenn diese Meinung nicht geteilt wird
- eine natürlich Ausstrahlung
Eine wenig wirkt es hier so, als müssten authentische Menschen auch zwingend offensiv mit dem umgehen, für das sie stehen. Ich denke, dies ist nicht unbedingt notwendig. Wenn ich nach meiner Meinung gefragt werde, möchte ich diese ehrlich äußern. Ich finde es aber auch okay, mal zu schweigen und meine Meinung nicht aufzudrängen - natürlich nur, solange dies nicht wie eine Zustimmung zu anderen Meinungen wirkt.

3. Von innen heraus leben
Die Kernfrage in diesem Artikel ist, ob wir von innen nach außen oder von außen nach innen leben. Damit verbunden ist die Frage, ob wir vor allem Anerkennung von außen benötigen, oder aus uns heraus, aus unserem Inneren, leben.

4. So finden Sie Ihre Heimat
Dieser bisher letzte Teil der Serie beschäftigt sich damit, (in sich) seine Heimat zu finden. Dazu werden eine Reihe von Leitfragen an die Hand gegeben, über die es sich nachzudenken lohnt. Zum Beispiel ob ich mich in den verschiedenen Lebensbereichen wie Beruf, Freunde und Familie als authentisch empfinde und wenn nicht, was mich daran hindert hier authentisch zu leben. Diese Unterscheidung halte ich für sinnvoll, da es durchaus sein könnte, dass Menschen sich zum Beispiel in ihrem familiären Umfeld sicher fühlen und authentisch verhalten, im Beruf aber meinen aus Loyalität dem Arbeitgeber gegenüber dessen Werte zu vermitteln - auch wenn sie den eigenen widersprechen. Und auch die umgekehrte Situation kann es geben: Authentisch im Beruf, verbiegen zu Hause, um vielleicht Erwartungen gerecht zu werden.

Die vier Artikel haben alle eine überschaubare Länge und es lohnt sich, diese nicht nur zu lesen, sondern auch ein wenig darüber zu reflektieren und sich vielleicht auszutauschen. Gerne auch hier im Blog oder unter den Beiträgen bei Michael Möller.